3.11.2005 - Milano
Und wieder angekommen im "dot on a map", nach fuenf Tagen und vier Naechten in Milano. Als wir (Anja, Conny und ich) am Samstag ankamen, gab es erstmal ein riesiges Wiedersehen am Bahnhof mit Flora, Carina, Faith (und Bridget), den Anblick unseres grausamen Hostels (sowas hat man noch nicht gesehen und will es auch nicht! Ich war froh, keine Hundehaarallergie zu haben), und DurchdieStadtkurven bis zu Carinas Casa. Nach einem sehr schoenen Essen und gemuetlich hocken und quatschen sind wir dann vollbepackt mit dem geforderten Alkohol zu einer britischen Halloween-Party. Doch, Dip een: gehe niemals zu einer englischen Party erst zu italienischer Uhrzeit (halb 1) und vor allem nicht dann, wenn gerade die letzte Metro faehrt. Nach dem Anblick von vier recht betrunkenen Englaenderinnen und einem Deutschen haben wir dann schnell eingesehen, dass es gut war, dass wir uns fuer diesen "Spasso" nicht auch noch Kostueme ueberlegt hatten. Leider war dann nur noch Taxifahren moeglich, der Typ am Steuer war aber sehr witzig, ist angeblich mit einer Deutschen verheiratet und hat seinem Kumpel in der Zentrale dann immer, wohl um uns zu beeindrucken, deutsche "parolacci" durch den Funk zugeschrien: "Du bist gross schwul!" Am Sonntag haben wir dann bei schoenstem Sonnenwetter auf dem Mailaender Dom gehockt, zusammen auch noch mit Lisa und Julia, die aus Parma angeduest kamen. Und des Schoenen nicht genug, im Navigli-Viertel einen Antikmarkt bestaunt und spaeter durch diverse Bars getingelt um immer wieder Aperitivo zu trinken und zu essen. Mmh, lecker. Fuer Montag hatten wir uns dann mal ueberlegt, dass wir ja shoppen gehen koennten, das haben wir dann auch ziemlich heftig praktiziert und haben ausser Carinas Fakultaet sonst eigentlich tatsaechlich nur die Galerien und Posh-Geschaeftsstrassen bewundert. Angesichts unserer Einkaufe dann aber leicht verschmerzbar. Dafuer wollten wir dann zumindest am Dienstag noch ein bisschen unserem Kuwianspruch gerecht werden und sind nach unfreiwilliger Sucherei und somit aber schoenem Herbstspaziergang in der Pinakothek gelandet. Und dann auf zum Rueckfahrticketkauf. Hm, fahren wir nun doch noch zur Biennale nach Venedig? Oder sind uns 11 Stunden Zugfahren an einem Tag und 3 Stunden Ausstellung dann doch ein bisschen zu unsinnig? Letztendlich die Entscheidung: direkt zurueck und "nur" 7 Stunden unterwegs sein. Am Abend haben wir dann Claudia (auch aus Siena) und Kathrin (aus Lueneburg) vom Bahnhof abgeholt, die beiden kamen gerade mit demselben Flieger aus Deutschland. Dann in aller Kuerze beim Chinesen ("liso mit cully?") das letzte halbe Jahr ausgetauscht. Sehr schoen wars. Und am Mittwoch sind wir dann nach letztmaligem Duschen und Fruehstuecken bei Carina wieder gen Adria aufgebrochen, haben den Autosmog, aber auch eine ganz tolle, faszinierende Stadt hinter uns gelassen, die die meisten Italiener ja nicht so schaetzen. Wie auch heute schon wieder unser Stammbarmann Fabio. "Milano? Brutta città!" Dafuer warb diese Stadt am Bahnhof auch fuer die "tranquillissimi" Marken mit dem Slogan "Ganz Italien in nur einer Region". Da wissen wir ja wieder, was wir an unserem Macerata haben. Trotzdem schmieden wir den Plan, vielleicht in zwei Wochen nach Bologna zu fahren? Fotos folgen bald.
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nichts neues aus macerata aber dafür aus georgien...
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